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Lena Groenhagen 

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Erfahrungsbericht Hausmeisterei

Mein Rotkreuzjahr hat mich im Leben ein Stück weiter gebracht! Ich habe nicht nur handwerklich viel dazu gelernt, auch im Umgang mit den verschiedensten Menschen fühle ich mich nun sicherer.

Das Rotkreuzjahr war für mich die perfekte Gelegenheit, die Zeit nach dem Abitur sinnvoll zu nutzen.

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Mein Rotkreuzjahr: Tobias O. (18), Hausmeisterei

Was hat dich dazu motiviert, einen BFD im Rotkreuzjahr zu machen?

Ich war in erster Linie motiviert, die Zeit nach meinem bestandenem Abitur, sinnvoll zu überbrücken. Bereits im Vorfeld hatte ich ausschließlich nur positive Rückmeldungen von Freunden und Bekannten, bezüglich des sozialen Jahres/ Bundesfreiwilligendienst, erhalten, die mich durchaus positiv stimmten und überzeugten, dies ebenfalls zu machen.

Mit welchen Erwartungen bist du in den Freiwilligendienst gestartet?

Von Beginn an, bin ich mit Vorfreude, Engagement und einer positiven Grundeinstellung an meine neue, bevorstehende Aufgabe herangegangen. Ich erwartete, dass man mich beim DRK freundlich aufnimmt, mir meine verschiedenen Tätigkeiten erklärt und auch deutlich zeigt, wie diese zu erledigen sind.

Des Weiteren erhoffte ich mir ein nettes Arbeitsklima und ein Umfeld, in dem die Arbeit auch Spaß macht. Da Abwechslung und Spannung zum Leben dazugehören, erwartete ich sowohl einfache Aufgaben, die Spaß machen, als auch schwierige Aufgaben, die einen möglichweise unter Druck setzen.

Wurden deine Erfahrungen erfüllt?

Alles in Allem kann ich schon behaupten, dass alle Erwartungen erfüllt wurden. Wenn ich auf die vergangenen Monate zurückblicke, muss ich sagen, dass es mir wirklich sehr viel Spaß und Freude bereitet hat.

Auch wenn die einen oder anderen Dinge manchmal nicht ganz nach Plan funktioniert haben, ist man mir mit viel Verständnis und Freundlichkeit entgegengekommen und hat mir sehr geholfen.

Was hat dich begeistert?

Mich hat es am meisten begeistert, wie unterschiedlich und humorvoll zugleich meine Mitarbeiter mit mir umgegangen sind. Das Arbeiten an sich wirkte dadurch wesentlich leichter und entspannter.

Außerdem fand ich es äußerst interessant, wie vielen Menschen mit so unterschiedlichen Funktionen und Aufgaben man während dieser Zeit begegnet ist. Die Seminare mit anderen Bundesfreiwilligendienstenden haben mir ebenfalls Freude bereitet und man konnte dadurch neue Kontakte knüpfen.

Wie sah dein Tag / deine Aufgabe aus?

Ich war im Bereich der Hausmeisterei im Kreisverband Bielefeld tätig. Jeder Tag startete um 7:30 Uhr mit einer Müllrunde im gesamten Haus. Die Gruppenräume, die für Seminare, Erste Hilfe Kurse und Sitzungen genutzt werden, mussten jeden Tag von Müll befreit und von der Sitzordnung her passend eingerichtet werden.

Wenn das erledigt war, ging es in die Küchen, in denen ich für sauberes Geschirr sorgen musste und dass genug an Nahrungsmitteln wie Kaffee, Milch, Zucker, Kaltgetränke (Cola, Wasser) vorhanden war. Nachdem meine Kollegen und ich im Haus fertig waren, gab uns Herr Husemann, der für die Hausmeisterdienste zuständig ist, verschiedene Aufträge (wie z.B. Einkaufen für Außenstellen des DRK, handwerkliche Aufgaben, Ausbessern von kaputten Gegenständen, Gartenarbeit im Sommer, Putzarbeiten, Sitzungen vorbereiten, Winterdienst) die wir in einem chronologischen, zeitlich geregeltem Ablauf meistens mit dem „Hausmeisterbulli“ zu erledigen hatten. Der Arbeitstag endete um 16 Uhr.

Was hast du im Freiwilligendienst gelernt?

Im handwerklichen Bereich habe ich, so denke ich, am meisten dazu gelernt. Im Allgemeinen weiß ich nun wie man bohrt und schraubt, es fällt mir nun relativ leicht, Dinge wie z.B.: Lampen, Tresore und Schränke an Wände anzubringen.

Außerdem habe ich gelernt, wie man mit den verschiedensten technischen Geräten umzugehen hat (Rasenmäher, Schneemaschine, Hochdruckreiniger, etc.). Wovon ich ebenfalls sehr profitiert habe ist, dass ich mit vielen Leuten, die alle unterschiedliche Aufgaben haben, zusammengearbeitet habe.

Ich finde, dass ich durch die Gespräche mit diesen Menschen, durch die Erfahrungen, die diese Menschen mir vermittelt haben, für das eigene Leben dazugelernt habe.

Warum hast du dich gerade für den Freiwilligendienst beim DRK entschieden?

Ich habe mich für den Freiwilligendienst beim DRK entschieden, weil ein guter Freund, der bereits vor mir beim DRK angefangen hat, mir diese Stelle empfohlen hat.

 

Tobias O. (18) hat im Bundesfreiwilligendienst die Hausmeisterei kennengelernt – Einen Job, den viele nicht gleich mit einem sozialen Freiwilligendienst verbinden würden. Gestärkt in seinen Fähigkeiten und motiviert für Neues startet er in seine Zukunft.