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Dominik Wurm 

Tel (0521) 329898-17
kontakt[at]rotkreuzjahr.de

Erfahrungsbericht Fahrdienst

Mein Rotkreuzjahr hat mir das Gefühl gegeben, dort helfen zu können, wo es wirklich gebraucht wird. Als Teil einer internationalen und unabhängiger Organisation konnte ich meine Fähigkeiten gut einsetzen.

Ich habe das Rotkreuzjahr genutzt, um nach der Schule mal etwas anderes zu sehen und bereue es absolut nicht.

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Mein Rotkreuzjahr: Jakob B. (20), Fahrdienst

Was hat dich dazu motiviert, einen BFD im Rotkreuzjahr zu machen?

Ich wollte nach meiner schulischen Laufbahn etwas anderes ausprobieren und nebenbei meinen anderen Mitmenschen helfen.

Mit welchen Erwartungen bist du in den Freiwilligendienst gestartet?

Dass jeder Tag eine neue Herausforderung sein wird, die es zu bewältigen gibt und gleichzeitig den Menschen meine Hilfe anbiete, die es auch wirklich benötigen.

Wurden deine Erfahrungen erfüllt?

Auf jeden Fall. Nicht jeder ist so freundlich oder dankbar wie der andere, aber man weiß, dass man das Richtige tut und die Menschen tief im Innerem dafür dankbar sind.

Was hat dich begeistert?

Dass Ich ein Teil einer internationalen und unabhängiger Organisation bin, die Menschen hilft, gleichgültig welcher Herkunft, sozialer Umstände usw.. Auch hat es mich begeistert die großen Fahrzeuge des DRK zu steuern und dabei das Logo zu tragen, was weltweit für "Hilfe" bekannt ist.

Wie sah dein Tag / deine Aufgabe aus?

Ein normaler Tag begann immer damit an, dass man sein Fahrzeug zugewiesen bekommt und sein Fahrplan für den Tag erhält. Bei Fragen zum Plan wendet man sich sofort der Leitstelle zu, ansonsten fängt man den Plan durchzuarbeiten. Während man damit beschäftigt ist die Fahrten durchzuführen, muss man immer damit rechnen, dass sich was ändern kann.

In dem Fall wird man von der Leitstelle kontaktiert und dann über die Situation bewusst. Nachdem dann alle Fahrten durchgeführt wurden und alle Fahrgäste von A nach B gebracht wurden, stellt man das gefahrene Fahrzeug im Hof ab, füllt das Fahrzeugbuch aus und kontrolliert den Plan. Anschließend wird dieser der Leitstell übergeben und man darf getrost nach Hause.

Nicht zu vergessen zu erwähnen ist, dass jeder Tag nicht gleich ist. Mal muss man länger, mal weniger arbeiten.

Was hast du im Freiwilligendienst gelernt?

Dass Verantwortung zu tragen eine echte Herausforderung ist, aber auch Spaß macht.

Warum hast du dich gerade für den Freiwilligendienst beim DRK entschieden?

Weil das DRK weltweit bekannt ist und weil ich auch von dem DRK als Fahrgast gefahren wurde und somit in gewisser Hinsicht mich dafür auch etwas revanchieren wollte. Und da ich eine Pause nach der Schule einlegen wollte und dabei den Mitmenschen helfen wollte, hätte nichts besser gepasst als beim DRK zu arbeiten. Und dafür bin ich auch persönlich dankbar.

 

Jakob B. (20) hat seine Fähigkeiten im Fahrdienst bewiesen und konnte so seinen Freiwilligendienst im Rotkreuzjahr nutzen, um Neues zu erleben und seinen Mitmenschen eine Hilfe zu sein.

 

 

 

Erfahrungsbericht Fahrdienst

Mein Rotkreuzjahr hat mir Klarheit darüber verschafft, was ich nach dem Abitur machen möchte. Die Auszeit hat mir gut getan und hat mir Stärken aufgezeigt, die ich vorher gar nicht wahrgenommen habe.

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Mein Rotkreuzjahr: Marleen S. (20), Fahrdienst

Was hat dich dazu motiviert, einen BFD im Rotkreuzjahr zu machen?

Als ich im letzten Jahr mein Abitur gemache haben, wusste ich nicht genau, was ich danach machen möchte. Daraufhin habe ich mich im Internet erkundigt, was es für Möglichkeiten gibt. Dr Bundesfreiwilligendienst stellt eine gute Chance dar, dieses Jahr zu nutzen, um sich klar zu werden, was man wirklich machen möchte und stellt gleichzeitig zwei Wartesemester dar. Außerdem sammelt man viele neue Erfahrungen.

Mit welchen Erwartungen bist du in den Freiwilligendienst gestartet?

Zu Beginn des BFD´s war mir noch nicht ganz klar, was mich erwartet. Meine Erwartung war, dass ich mit normalen PKW´s fahren werde. Weiterhin habe ich es auf mich zukommen lassen und war offen dafür neue Erfahrungen zu sammeln.

Wurden deine Erfahrungen erfüllt?

Ich durfte an meinem ersten Tag, bei meiner Probefahrt feststellen, dass ich statt mit PKW´s mit ausgestatteten Bullis fahren werde. Außerdem habe ich während des Jahre viele schöne Erfahrungen gesammelt.

Was hat dich begeistert?

Am meisten begeistert hat mich der Umgang mit den Kindern während der Schulfahrt. Es ist erstaunlich, vie aktive und lebensfroh sie sind. Und das schönste Gefühl, wenn sie wissen, dass man sie abholt und sie sich darauf freuen. Aber auch bei anderen Fahrten ist es immer wieder interessant die verschiedensten Schicksale und Geschichten mit anzuhören.

Generell der Kontakt mit verschiedensten Menschen ist toll. Es ist schön den Menschen helfen zu können und noch schöner, wenn man etwas zurück bekommt.

Wie sah dein Tag / deine Aufgabe aus?

Der Tag beginnt damit, dass man nochmal nachschaut welches Auto man fährt. Dann schaut man auf den Plan des jeweiligen Fahrzeuges, wo die nötigen Angaben, wie Uhrzeit und Adresse, aufgeführt sind.

Es ist wichtig sich den Plan vor Fahrtbeginn schon mal anzugucken und auf die Bemerkungen zu achten, denn darin sind wichtige Informationen enthalten, was z.B. die Anfahrt angeht. Unsere Aufgabe ist es pünktlich bei den Fahrgästen zu sein, damit der Plan und die Zeiten eingehalten werden. Wenn wir bei dem Fahrgast angekommen sind, holen wir sie entweder aus der Wohnung / Heim etc. oder sie warten bereits draußen. Danach werden Sie in den Bulli geladen und vorschriftsmäßig befestigt. an der Zieladresse werden sie dann ausgeladen und wenn nötig den Rest noch geschoben.

Es werden, sowohl die Start- als auch die Endkilometer notiert. Danach geht es weiter zum nächsten Fahrgast. Am Dienstende muss man noch das Fahrtenbuch ausfüllen und den Plan vollständig mit den Kilometerangaben und Unterschrift abgeben. Jedoch gibt es noch weitere Unterschiede zwischen Behindertentransport und Krankentransport und Sonderfahrten, wie Gruppenfahrten.

Was hast du im Freiwilligendienst gelernt?

Man lernt einige Dinge beim BFD z.B. Straßennahmen und die Strecken, die am schnellsten von A nach B führen. Die Ortskenntnis allgemein verbessert sich. Weiterhin verbessert sich die Fahrfähigkeit an sich, da man fast jeden Tag fährt und dazu größere als privat. Außerdem würde ich sagen, dass man auch ein gewisses Maß an Verlässlichkeit und Menschenkenntnis erwirbt, da man mit verschiedenen Charakteren zu tun hat und immer pünktlich zu sein hat.

Warum hast du dich gerade für den Freiwilligendienst beim DRK entschieden?

Ich habe mich speziell für das DRK entschieden, weil meine Tante dort arbeitet und mir sagte, dass im Fahrdienst noch Leute gebraucht werden und dass dort immer was los ist, man viele Erfahrungen sammelt und es eine gute Möglichkeit zum Überbrücken ist.

 

Marleen S. (20) hat ihren Freiwilligendienst im Fahrdienst absolviert und hat diese Zeit genutzt, um sich über ihren weiteren Berufsweg klar zu werden.